Dosis
1994 – 1996
5 mal „D“
„Dosis“ pflegen die Tradition der klassischen Triobesetzung: Schlagzeug, Baß, Gitarre und einer der drei singt. Im Falle von Dosis handelt es sich um den Gitarristen Dirk Weidner. Den Part des Bassisten hat Dominik Henn inne und der jüngste im Bunde – Daniel Schmitt – spielt Schlagzeug. Damit ist der orakelhafte Titel auch schon fast gelöst: Dosis, Daniel, Dominik und Dirk. Das fünfte D steht für Deutsch, denn Dosis spielen Grunge mit deutschen Texten.
Mal was andres…
Sänger und Hauptstückeschreiber Dirk hatte bereits einige Erfahrung im „Showgeschäft“: Er nahm unter verschiedenen Namen Schlager auf, merkte aber bald, daß ihn ganz andere Musik faszinierte. „Dosis gründeten wir im Herbst 94 und es dauerte etwas, bis ich rein rechtlich freigestellt war.“ Zu Beginn waren Dosis noch zu viert, aber alleine wegen des fehlenden „D“ im Namen des zweiten Gitarristen konnte das ja nicht gutgehen… – im März 95 waren’s nur noch drei. „Wir probten dann schon noch mit einigen Gitarristen, aber wir hatten uns schon so an den klareren Sound als Trio gewöhnt, daß wir dann doch zu dritt weitermachten.“
Deutscher Grunge
„Am Anfang klangen wir noch etwas mehr nach konventionellem DeutschRock. Im Moment entwickeln wir uns immer stärker zum Grunge, zu düsterer und experimentellerer Musik. Gerade das Spiel mit extremen Schwankungen zwischen laut und leise in einem Stück fasziniert uns sehr.“ Wie kam’s zu den deutschen Texten? „Da habe ich vielleicht was von meiner Schlagerzeit gelernt: daß es ganz einfach möglich ist, sich deutsch – also in der Muttersprache – auszudrücken. Wobei ich versuche mit den Texten Stimmungen zu schaffen und weniger konkrete Botschaften zu vermitteln.“
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Dosis 1996



